Ein Besuch in Le Bost
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Frankreich
- Clermont-Ferrand - St. Gervais - St. Priest-des-Champs...
Von der kleinen Landstraße D 515, die St.
Priest-des-Champs mit Biollet verbindet, biegt man
nach etwa 5 Kilometern rechts ab, um den Ort Le
Bost zu entdecken, der auf ca. 700 Metern Höhe
liegt. |
Le
Bost, das ursprünglich aus wenigen Bauern-häusern
bestand, ist durch die Zuwanderung der Buddhisten heute
zu einer beachtlichen Ansiedlung geworden. Die Gesamtheit
der neuen Gebäude ist in einer Süd-Ost/ Nord-West
Achse angeordnet, die direkt auf die Kette der ehemaligen
Vulkane der Auvergne zeigt, mit dem Puy de Dôme
in ihrer Mitte.
Wer
nach Le Bost kommt, sieht als erstes den Karmapa-Tempel,
der inmitten eines Parks liegt und neben dem sich das
Zentrum für Kurzzeit-Retreatgäste befindet.
| Dem
Tempel gegenüber liegen auf der anderen Straßenseite,
neben dem großen Eingangstor zum Kloster,
die Wohnräume der Praktikanten (zwei Schlafsäle,
Essraum und Küche), die Verwaltungsräume
von Dhagpo Kündröl Ling und das Empfangsbüro
für Besucher. |
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Die Gebäude des Männerklosters sind um das Haus
von Gyalwa
Karmapa herum angeordnet, das auf dem höchsten
Punkt des Klosterhofes liegt.
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Der Garten des Innenhofes ist mit seltenen Bäumen
und Büschen bepflanzt und begünstigt durch
seine harmonische Gestaltung innere Ausgeglichenheit
und Kontemplation. Ein Springbrunnen symbolisiert
die Quelle allen Reichtums. |
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Die Häuserreihe der nebeneinander liegenden
Zimmer der Lamas und Drublas umrahmt den Klosterhof.
Das weit überstehende Dach ermöglicht
den Bewohnern, bei Regen trockenen Fußes durch
das Kloster zu gehen. |
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Rechts
vom Klosterkomplex liegt, von der Straße aus sichtbar,
das alte dreistöckige Haupthaus, von einem Park
mit einem kleinen Fischteich umgeben.
Im
südwestlichen Flügel des Hauses befinden sich
der kleine Tempel, in dem die Asche von Gendün
Rinpotsche ruht, sowie die Wohnungen von Shamar Rinpotsche
und Gendün Rinpotsche. Der Nordostflügel beherbergt
zwei Gruppen des ersten Dreijahres-Retreatzyklus.
Auf
dem Weg zwischen dem Kloster und dem Park des alten
Hauses kommt man links am Eingang des Zentrums für
das zweite Dreijahresretreat, Drodröl Ling, vorbei,
und dahinter befindet sich das Langzeit-Retreatzentrum
Mahamudra Ling.
Wenn man dem Weg weiter folgt, umkreist man das Haupthaus
mitsamt seinem neuen Anbau und entdeckt dahinter ein
weiteres Dreijahres-Retreatzentrum, Tongdröl Ling,
sowie den Gedenkgarten, wo die Asche Verstorbener
aufbewahrt wird. Zwischen zwei Retreatzentren hindurch
gelangt man schließlich zur Stupa,
die man, der Tradition entsprechend, im Uhrzeigersinn
umkreisen kann.
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Mit
Ausnahme des Klosters und der Retreatzentren ist
der Ort öffentlich und für jeden zugänglich.
Ein Übersichtsplan hängt an der Anmeldung aus. |

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