Die Organisation der Retreatklöster
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Die
Verwaltung der Retreatklöster liegt in der
Verantwortung der Klostergemeinschaft Karma
Tarchine Lundroup. Gendün Rinpotsches wünschte,
dass sich die Gemeinschaft ganz ihren spirituellen
Aufgaben widmet und nicht in weltliche Geschäfte
verwickelt. |
Daher
lebt die Klostergemeinschaft ausschließlich von
den Früchten ihrer spirituellen Arbeit. Dazu gehören
Spenden von Personen, die sich mit der Aktivität
der Gemeinschaft verbunden fühlen oder die zu Unterweisungen
und Retreats kommen, sowie Opferungen für die Gebete,
die täglich für Kranke und Verstorbene gemacht
werden.
Auch
die Bauvorhaben und ein Teil der Unterhaltskosten werden
aus Spenden von Förderern bezahlt. Jedoch ist jedes
Mitglied der Klostergemeinschaft angehalten, persönlich
seinen Beitrag zu den Unterbringungskosten zu leisten.
So trägt jeder im Rahmen der Spenden, die er erhält,
zu den Lebenshaltungskosten bei.
Gendün
Rinpotsche erklärte immer wieder, dass Wohltäter,
die zum Erhalt und zur Verbreitung des Dharma beitragen,
großen Anteil an der daraus entstehenden positiven
Kraft haben. Ob sie Praktizierende im Retreat unterstützen
oder finanzielle Hilfe geben für die Arbeit der
Klostergemeinschaft als Ganzes - die dadurch angesammelte
positive Kraft fördert die spirituelle Entwicklung
des Wohltäters selbst.
Wichtige
Entscheidungen innerhalb der Gemeinschaft werden bei
den monatlichen Versammlungen aller Klosterbewohner
diskutiert. Themen, die nur die Frauen- oder die Männer-Klostergemeinschaft
betreffen, werden in monatlichen getrennten Versammlungen
besprochen.
Über
Fragen, die alle Zentren des Dhagpo
Kagyü Mandalas angehen, wird im zweimal jährlich
stattfindenden Rat der Lamas diskutiert und entschieden.
Hierzu sind alle im Mandala engagierten Lamas und Drublas
eingeladen. Im allgemeinen werden Entscheidungen einstimmig
getroffen, zumindest nie gegen den Willen einzelner.
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