Die Geschichte der Retreatklöster
  1992 bot sich der gerade zuvor als Kongregation anerkannten Gemeinschaft die Gelegenheit, ein Gelände mit Bauernhaus und Werkstatt zu kaufen, das genau an die Dreijahres-Retreatzentren in Le Bost angrenzt.

Die beiden Häuser wurden renoviert, um als Wohnbereich für die zahlreichen Dharma-Praktikanten und -Praktikantinnen zu dienen, die in den verschiedenen Projekten der Gemeinschaft mitarbeiten. Des weiteren wurde auf diesem Gelände mit dem Bau des Karmapa-Tempels und des Praxisklosters für die Männer begonnen.

Die Bauarbeiten für das Männerkloster wurden 1994 beendet. Es bietet Platz für 48 ordinierte Lamas, Drublas und Mönche. 1993 wurde in Laussedat mit dem Bau des Frauenklosters begonnen. Es hat 45 Zimmer und wurde 1997 fertiggestellt.

Die Klöster wurden mit dem Beginn des fünften Retreatzyklus im März 1998 geschlossen, und sind seitdem für die Öffentlichkeit nicht mehr zugänglich.

Damit wurde Gendün Rinpotsches Wunsch entsprochen, Lebensbedingungen für die Klosterbewohner zu schaffen, die ihnen ermöglichen, Praxis und Aktivität tatsächlich zu verbinden.

 

 



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