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Die
Aufgabe der Dharmakunst-Schule
Die
Ausschmückung des Karmapa-Tempels, die seit 1998
im Gange ist, ist das erste und zur Zeit wichtigste
Projekt der Kunstschule. Diese Arbeit erfordert es,
Kunst, das heißt bildhaften Ausdruck, und den
Dharma
miteinander zu verbinden.
Damit das auf unverfälschte Weise möglich
wird, müssen wir zu den Quellen der Dharmakunst
zurückgehen, denn um eine traditionelle Kunst in
ihrer ganzen Qualität und Lebendigkeit bewahren
und weitergeben zu können, müssen wir mit
ihren Ursprüngen in Kontakt sein. Auf der Grundlage
eines tiefen Verständnisses der Tradition kann
schließlich eine authentische spirituelle Kunst
wachsen, die sich zu unserer westlichen Denk- und Lebensweise
in Beziehung setzt und ein Ausdruck der Integration
der buddhistischen Lehre im Westen wird
Die Ausschmückung des großen Tempels ist
aber nicht das einzige Projekt der Kunstschule, denn
die Notwendigkeit der Entwicklung einer Dharmakunst
geht viel weiter. Das Anliegen der tibetischen religiösen
Malerei ist es, Bilder zu schaffen, die Hilfsmittel
für die Meditation sein können. Sie sollten
idealerweise die Kraft besitzen, die Qualitäten
des erleuchteten Geistes auszudrücken und Verwirklichung
zu übertragen.
Die
Geschichte des Projekts
Seit
vielen Jahren schon drückt Shamar Rinpotsche den
Wunsch nach der Entwicklung einer Dharmakunst im Westen
aus...
Der
Sinn der Dharmakunst-Schule - Gespräch mit Lama
Künkyab
"Wir
haben mit Densong Norbu über die Idee einer Kunstschule
gesprochen...
Legende
über den Ursprung des künstlerischen Ausdrucks
Wir
wissen nicht, wo der künstlerische Ausdruck herkommt.
Durch Legenden, die versuchen, seinen Ursprung zu bestimmen...
Die
verschiedenen Übertragungslinien
Die
Malerei hat seit Buddhas Zeit verschiedene Wege genommen...
Denzong
Norbu
Denzong
Norbu verbrachte seine Kindheit in Sikkim. Schon in
jungen Jahren lernte er bei einem Meister...
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